Samstag, 5. Oktober 2013

Stampin Up Städtetour Hamburg - mein Erlebnisbericht

Nach langer Planung und tausendfachem Überlegen ging es Dienstag, 2013-09-17 endlich los nach Hamburg zur Stampin Up Städtetour nach Hamburg.


06:00 Uhr
Erstes Weckerklingeln - was ich wie immer ignorierte und mich noch einmal umdrehte

06:45 Uhr
Ein hektischer Mann der neben mir aus dem Bett sprang und mir erklärte wir hätten verschlafen und müssten schnell aufstehen...
Manchmal liebe ich ihn dafür wie er aus "einer kleinen Mücke einen Elefanten macht" ;) Die morgendliche Verspätung war von mir schon eingeplant worden.

07:15 Uhr 
Fertig mit Duschen und anziehen - nun ging es ans Tasche packen... Wie immer auf den letzten Drücker da ich meiner besseren Hälfte nie glaube wie lange das packen einer Tasche auch nur für einen Tag bei mir dauert. Er kennt mich nun halt nach 11 Jahren ziemlich gut und trotzdem regt er sich immer noch über mich auf ;) * zum knutschen*

07:30 Uhr
Laut BVG-Plan hätte ich nun schon längst losgemusst, doch kurzfristig entschied ich mich erst um 07:45 Uhr loszugehen und die UBahn um kurz nach  08:00 Uhr zunehmen.

07:50 Uhr
Spät wie immer ... schnell noch das Ticket in die Tasche gestopft, ein Foto vom Gepäck gemacht und los geht's.


08:05 Uhr
Am UBahnhof angekommen musste ich feststellen, dass die Bahn mal wieder Verspätung hatte :(
Mmh immer wenn ich spät dran bin, doch so bin ich halt, immer etwas auf dem letzten Drücker.

08:13 Uhr
Umstieg von der UBahn in die SBahn und was soll ich sagen?!? Wieder Verspätung :(

08:35 Uhr 
Ankunft am ZOB und die Suche nach dem Bus beginnt - ein eigentlich nicht, den die fahren fast immer von der gleichen Stelle ab, doch aufgeregt mit meinem Reisefieber, was ich selbst bei Kurzreisen bekomme war ich etwas verwirrt und musste mich erst orientieren.

Komisch, dass ich als ehemaliger "Reiseprofi" immer noch Reisefieber bekomme und aufgeregt bin.

08:40 Uhr
Check-in
Ticket in der Reisetasche wieder gefunden und es begann die Suche nach den Personalausweis in den Untiefen des Portmonees - "meine bessere Hälfte" bezeichnet es auch als kleine Handtasche ;)

09:00 Uhr
Der Motor des Busses wurde gestartet und ich saß brav an meinem Platz und das Reisefieber war verflogen 

09:10 Uhr
Entdeckung das der Bus kostenfreies WLan anbiete und ich die ganze Fahrt über Chatten kann - naja sofern ich sie nicht alle von der Arbeit abhalte ;)

09:20 Uhr
Die Erkenntnis gewonnen die Zeit zu nutzen um all die Blogeinträge vorzubereiten zu denen ich in letzter Zeit nie komme, da in der Arbeit so viel los ist und meine Familie auch ihre Aufmerksamkeit fordert ;) *was sie natürlich auch darf - da ich sie liebe und nicht missen möchte*

11:30 Uhr
Der Bus fuhr an der Abfahrt vorbei wo letztes Jahr - zwischen Weihnachten und Neujahr - unser Auto sich in ein Fass ohne Boden verwandelte... :( Keine schöne Erinnerung.

12:00 Uhr
Das Schild Hamburg tauchte am Autbahnrand auf ;)

12:15 Uhr
Ankunft am Hamburger ZOB
Nun beginnt die Zeit des "Zeit-um-die-Ohren-schlagens", da die Veranstaltung erst um 18:30 Uhr in der Innenstadt losgeht

12:20 Uhr - 18:00 Uhr
Einkaufsbummel und die Jagd nach einem Mittag/Abendessen

Nun ja mir war nicht bewusst, wie lang 6 Stunden werden können, wenn man keinen konkreten Plan hat was man machen möchte... So schrieb ich meinem Cousin schon im Bus, ob er nicht ein paar Vorschläge hätte. Ja, die hatte er auch, doch verplant wie ich losgefahren war, waren das Miniaturmuseum oder Hamburg Doungens (Gruselkabinett) etwas was ich eigentlich mit meiner Familie machen wollte. Da ich also keinen Familienkrach heraufbeschwören wollte, fielen diese Vorschläge also Flach... Mmh was nun, blieb doch nur noch der Einkaufsbummel. Also Mönckebergstr. war angesagt - der KuDamm Hamburgs - die, die mich gut kennen werden nun schmunzeln. Ja, ich bin einkaufen gegangen ;) Doch wieder einmal musste ich mir eingestehen - ES IST FURCHTBAR !!!
So lang es sich nicht um Bastelsachen handelt, bin ich verloren und vollkommen angenervt von den Menschenmassen. So nahm ich jede mögliche kleine Strasse in kauf um vom großen Trubel weg zu kommen... Die Zeit wurde jedoch sehr lang und so langsam bekam ich Hunger. Aus irgendeinem Grund hatte ich mir in den Kopf gesetzt bei PizzaHut essen zu wollen - doch wie Kirstin einmal so ist, manchmal keinen Plan von nichts sobald es um sich selbst geht - nein, kleiner Scherz ;) Aber gefunden habe ich es trotzdem nicht, so suchte ich mir hat ein kleines nettes anderes Lokal und landete bei JB. Ein wirklich netter kleiner Burgerladen der super leckere Burger im Angebot hat. Vor allem in einer guten Größe, da ich natürlich ohne Frühstück aus dem Haus gegangen war. 


Anschließend hatte ich keine Lust mehr durch die Geschäfte zu streifen, die mich ja doch nicht interessierten. Deshalb beschloss ich mir etwas Gutes zu tun, Eis zu essen und mich in den großen Park vor dem Raddison Blu zu setzen.

Das war ganz schön und so verbrachte ich die letzten zwei Stunden vor der Veranstaltung in der Sonne. Zum Glück wo Hamburg doch für Regen bekannt ist.


18:00 Uhr
Ich wanderte vom Park rüber ins Raddison Blu und schon in der Lobby empfingen mich die ersten Stampin Up-Verrückten (bitte nicht böse sein - ich find es toll und gehöre definitiv dazu)!
Es war eine Gruppe von vier tollen Frauen mit wundervollen Swapideen und obwohl sie mich nicht kannten nahmen sie mich sofort in ihrer Mitte auf. Wundervoll - vielen Dank Mädels, dass ihr mich so toll aufgenommen habt.

Wir fingen auch gleich an die ersten Swaps zu tauschen und ich war innerlich total begeistert, dass meine Swaps so gut ankamen - wo ich doch zu Hause noch so skeptisch gewesen war.



18:30 Uhr 
Der Einlass began und ich erhielt mein erstes Stampin Up-Namensbändchen. Ein schönes Gefühl und ich konnte auch gleich schauen, ob mein selbstgebasteltes Namemsschild ran passte.


Die Mädels suchten einen Tisch ganz vorne aus und ich muss sagen, obwohl ich nie gern vorne sitze war es eine super Idee.

19:00 Uhr bis 21:30 Uhr
Charlotte von Stampin Up begrüßte uns und schon ging es mit drei wundervollen Vorträgen von Jutta, Jenni und Kerstin los. Es waren wundervolle Ideen dabei und es gab auch ein paar Kleinigkeiten für uns als Überraschungen. Es war super schön.



21:30 Uhr
Nach einem tollen Abend war ich dann aber doch sehr müde und erschöpft, dass ich beschloss nicht noch bis 22:00 Uhr zu bleiben und weitere Kontake zu knüpfen auch, wenn die 129 Frauen, 1 Mann und 1 Baby wirklich begeisternd waren. Musste ich mir eingestehen - ICH WAR MÜDE. Und da ich ja noch eine Stunde laut HVV-App bis zu meiner Übernachtungsmöglichkeit brauchen sollte, entschied ich mich zu gehen.

21:35 Uhr
Das Abendteuer-HVV-Verkehrsnetz
Wie viele ja wissen stamme ich aus der Grosstadt Berlin und fahre fast täglich mit den Öffentlichen. Doch hier stellte ich mich trotz technischer Hilfsmittel wie der HVV-App selten dämlich an. Ja, ich darf das über mich sagen ;)
So fand ich zwar den Ubahnhof recht schnell, Fahrkarte lösen klappte auch hervorragend, einsteigen in die richtige Bahn auch noch. Buh, dachte ich das läuft ja ganz gut. Doch dann kams...
Die Station an der ich aussteigen wollte wurde nicht angefahren - aufgrund von Bauarbeiten - so musste ich eine Station weiter fahren und sollte da laut Ansage den Schinenersatzverkehr nehmen. Mmh, Kirstin steigt brav aus und trotet der Masse hinterher sucht aber gleichzeitig immer nach Hinweisschildern zum Schinenersatzverkehr - doch nichts, kein Schild, keinen Menschen den man fragen kann, überhaupt keiner der irgendetwas weiß... Ich war begeistert. Nun ja, ich bin ja nicht blöd und versuchte nun die HVV-App zu betätigen.
Doch wie es der Tag nun bringen musste... MEIN HANDYAKKU WAR TOD. Oh nein, nun gut also auf die altmodische Art und ohne Stadtplan fragte ich mich durch. Am Ende und einem Anruf aus der Telefonzelle später *mein Mann war begeistert, dass ich ihn um 23:00 Uhr verzweifelt zu Hause anrief - da mein Adressbuch was ich vorsorglich auch mitgenommen hatte leider nicht mehr das aktuellste ist* - kam Kirstin auch am Ziel an. Mit viel verspätung und völlig entnervt, da fast jedes Haus in der Nacht irgendwie gleichaussieht und ich mich absolut nicht mehr an hausnummern erinnern kann, wo ich das letzte Mal vor 2 Jahren zu besuch war.


Glücklicher Weise hat alles geklappt und um 00:40 Uhr bin ich endlich in mein Bett gefallen, nachdem mich mein Cousin und meine Tante herzlich empangen hatten.

Um es kurz zu machen, am nächsten Tag ging mein Bus erst um 17:00 Uhr vom ZOB zurück nach Berlin. Vorher habe ich nett mit meiner Tante gefrühstückt, ausgibig gequatscht, mich noch einmal auf das Abenteuer HVV eingelassen, war im Einkaufszentrum shoppen und anschließend bin ich müde und erschöpft nach Hause gefahren. Mit natürlich einer Fortsetzung des Abenteuers: "Großstadtpflanze in der falschen Großstadt - meine Erlebnisse mit dem HVV [Hamburger Verkehrsbetrieben]".

Ich war froh um 20:15 Uhr - überraschenderweise *habe es nicht einmal geahnt* - von meinen beiden Liebsten am Berliner ZOB abgeholt zu werden.

Kurzum es war ein netter aufregender Trip, den ich aber so schnell nicht wiederholen muss *grins*.

Liebe Grüße

Kirstin



1 Kommentar:

  1. Danke für diesen amüsanten und ausführlichen Bericht, liebe Kirstin! Schön, dass es Dir gut gefallen hat und nach allem, was Du geschrieben hast, ist es nur verständlich, dass es - neben den interessanten Impressionen - auch ein recht anstrengender Ausflug war!
    Liebe Grüsse, Andrea

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